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STAR TREK als wirtschaftlicher Faktor

 

STAR TREK ist auch ein wirtschaftlicher Faktor. Zur Zeit kann man von folgenden Daten ausgehen:

"Consider the industry that has grown out of a quirky TV series that ran for three years in the late 1960s, only to be canceled because of low ratings. Two decades later, a second series, Star Trek: The Next Generation, ran for seven seasons and became the highest-rated syndicated show in TV history. A third Trek series, Deep Space Nine, if not quite as big a hit, is currently the No. 1-rated drama in syndication. Six Star Trek movies have earned a total of nearly $500 million at the box office. Videocassettes (of every series episode, as well as the movies) are so popular that most video stores devote an entire section to them. Star Trek is seen around the world in 75 countries, and Trek mania has hit many of them [...]. Trek-related merchandise, ranging from T shirts and backpacks to a $2,200 brass replica of the Enterprise, has exploded in the past five years, with total revenues topping $1 billion. More than 63 million Star Trek books are in print, and new titles - from tell-alls by former cast members to novelizations of Trek episodes - are appearing at the rate of more than 30 a year."

Wie alle erfolgreiche Filme, so hat auch STAR TREK eine gigantische Merchandizing-Industrie in Gang gesetzt. Diese Industrie erwirtschaftet häufig ein vielfaches von dem, was der Film als Gewinn einspielt. Die Artikel die als Fan-Utensilien zu einem Trekkieleben gehören sind u.a. Videos, Bücher, Soundtracks, CD-ROMs, Brett- und Videospiele, Figuren der Firma Galoob und Ban Dai, Trading Cards, Morgenmäntel, Blaupausen, Kaffeebecher, Modelle und vieles mehr (s. Anlage 2). Fast 70 Millionen STAR TREK Bücher wurden in fünfzehn verschieden Sprachen veröffentlicht, darunter auch Chinesisch und Hebräisch. In den USA werden statistisch gesehen pro Minute dreizehn STAR TREK Bücher verkauft und jeden Monat erscheinen zwei weitere Romane. Auf Auktionen werden für Requisiten der Originalausstattungen horrende Preise bezahlt, Originaldrehbücher werden mit bis zu 10.000 US-Dollar gehandelt, was mehr ist, als die Drehbuchautoren seinerzeit als Honorar erhielten. Originalautogrammkarten liegen preislich zwischen 200 und 5.000 Dollar. Somit erhält der vulkanische Gruß und STAR TREK Wahlspruch "Live long and prosper" eine völlig neue Dimension.

Der erste STAR TREK Kinofilm "STAR TREK - The movie" (dt. Titel "STAR TREK - der Film") kam nur gekürzt in die Kinos. Da von den Trekkies verlangt wurde, daß die Vollversion gezeigt werde, veröffentlicht Paramount eine nicht vollständige aber jedoch vollständigere Version auf Video. Dieser Film wurde zu einem noch nie dagewesenen Erfolg, der dem noch jungen Videomarkt zum Auftrieb verhalf.

Aber auch Firmenzweige, die kaum etwas mit STAR TREK zu tun haben, versuchen auf den Werbezug mit STAR TREK aufzuspringen. Die Brauerei Heineken, die bestimmt kein romulanisches Ale anbietet, versuchte, mit Spock Werbung zu machen, was ihr sogar eine Klage, aber auch reichlich neuen Umsatz einbrachte.

Werbung mit STAR TREK von Heineken.

Die kanadische Telephonkartenfirma Future Call Company gelangte mit STAR TREK ins Guinness Buch der Rekorde, als sie am 11.12.1994 die größte Konferenzschaltung der Telefongeschichte inszenierte, als viertausend Menschen gleichzeitig an ihrem eigenen Telephon ein Life-Gespräch zwischen William Shattner und Patrick Stewart belauschen durften. Der Gewinn innerhalb dieser kurzen Zeit muß berauschend gewesen sein, denn alleine die Hauptakteure erhielten mehrere hunderttausend Dollar.

Und ebenfalls in die Zimmer von kleinen und großen Mädchen hat sich STAR TREK mit Hilfe der Barbie Puppen gebeamt. Vielleicht hat sich aber auch nur die Firma Mattel, die die Barbie Puppen produziert, in die Herzen der Trekkies geschlichen. Pünktlich zur Weihnachtszeit 1996 erschien die STAR TREK Barbie zusammen mit STAR TREK Ken - natürlich zum günstigen Preis von DM 120,- - also nur etwas für Sammler und Trekkies. Die "Raumschif-Enterprise-Leutnant Barbie" wurde bei F.A.O. Schwarz in New York, dem größten Spielwarenkaufhaus der Welt, zum Weihnachts-Hit.

Vielleicht ist es nur ein weiterer PR Gag gewesen oder aber auch wirklich der letzte Wunsch von Gene Roddenberry. Am 21.April 1997 wurde das Zeitalter der Weltraumbestattungen eröffnet. Mit einer Pegasus Rakete wurden die Urne von Gene Roddenberry ins All geschossen. Die lippenstiftgroße Urne wird mehrere Jahre die Erde umkreisen, bevor sie beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen wird. Es mag sein, daß dieses als ein Tribut an die vielen Trekkies zu sehen ist, die halfen, STAR TREK am Leben zu erhalten und die Fackel von einer humanistischeren Welt forttragen.

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